Ladeinfrastruktur für Unternehmen in der Schweiz: Warum Sie Ladestationen nicht isoliert planen sollten

Übersicht

Viele Unternehmen beginnen beim Thema Elektromobilität mit einer einfachen Frage:

Wie viele Ladestationen brauchen wir?

Das ist verständlich. Aber es ist nicht die beste Einstiegsfrage.

Für Unternehmen, Gewerbeareale, Hotels, Immobilienbesitzer oder Flottenbetreiber ist Ladeinfrastruktur kein einzelnes Produkt, das man einfach an die Wand schraubt. Sie ist Teil der elektrischen Infrastruktur des Standorts. Sie beeinflusst den Netzanschluss, die Lastspitzen, die Stromkosten, die Parkplatznutzung, die Abrechnung und oft auch die Planung einer Photovoltaikanlage.

Wer Ladepunkte isoliert plant, riskiert spätere Zusatzkosten. Kabelwege müssen erneut geöffnet werden. Der Netzanschluss reicht nicht mehr aus. Die Abrechnung ist unklar. Das Lastmanagement fehlt. Oder die PV-Anlage wird später gebaut, kann aber nicht optimal mit den Ladepunkten zusammenarbeiten.

Eine gute Ladeinfrastruktur beginnt deshalb nicht mit der Wallbox.

Sie beginnt mit einem Energiekonzept.

Warum Ladeinfrastruktur für Unternehmen jetzt relevant wird

Elektromobilität ist längst nicht mehr nur ein Thema für Privatpersonen. Immer mehr Unternehmen prüfen elektrische Firmenfahrzeuge, Lieferwagen, Poolfahrzeuge, Kundenparkplätze oder Ladeangebote für Mitarbeitende.

Gleichzeitig verändert sich die Rolle des Firmenstandorts. Der Parkplatz wird zum Energiepunkt. Das Dach wird zur Stromquelle. Die Elektroverteilung wird zur zentralen Infrastrukturfrage.

Besonders relevant ist Ladeinfrastruktur für:

  • Unternehmen mit Firmenflotte
  • Logistik- und Servicebetriebe
  • Autohäuser und Werkstätten
  • Hotels und Gastronomie
  • Bürogebäude
  • Gewerbeparks
  • Einkaufsflächen
  • Immobilienverwaltungen
  • Mehrparteienliegenschaften
  • Gemeinden und öffentliche Standorte
  • Landwirtschaftliche Betriebe mit Nutzfahrzeugen
  • Areale mit Photovoltaik oder geplantem PV-Ausbau

Die Herausforderung ist nicht nur, Strom zum Fahrzeug zu bringen. Die Herausforderung ist, dies wirtschaftlich, sicher und skalierbar zu tun.

Die wichtigste Frage: Wie wird geladen?

Bevor über Produkte gesprochen wird, muss klar sein, wie die Ladeinfrastruktur im Alltag genutzt wird.

Ein Unternehmen mit drei Mitarbeitendenfahrzeugen braucht eine andere Lösung als ein Hotel mit Gästeladung. Eine Servicefirma mit Lieferwagen hat andere Anforderungen als ein Bürogebäude mit Mitarbeitendenparkplätzen. Ein Autohändler braucht andere Ladeprofile als eine Immobilienverwaltung.

Wichtige Fragen sind:

  • Wer lädt: Mitarbeitende, Kunden, Gäste, Mieter oder Firmenfahrzeuge?
  • Wann wird geladen: tagsüber, nachts, spontan oder geplant?
  • Wie lange stehen die Fahrzeuge am Standort?
  • Wird langsam über mehrere Stunden geladen oder schnell in kurzer Zeit?
  • Soll der Strom intern verrechnet werden?
  • Gibt es bereits Photovoltaik?
  • Ist eine PV-Anlage geplant?
  • Wie stark ist der Netzanschluss?
  • Wie viele Ladepunkte werden in drei bis fünf Jahren benötigt?

Gerade die letzte Frage wird oft unterschätzt. Viele Standorte bauen zuerst zwei oder drei Ladepunkte. Das ist ein guter Anfang. Aber wenn später zehn, zwanzig oder fünfzig Ladepunkte benötigt werden, muss die Grundinfrastruktur darauf vorbereitet sein.

AC oder DC: Welche Ladeleistung passt?

Nicht jeder Standort braucht Schnellladung.

Für viele Unternehmen sind AC-Ladepunkte mit 11 kW oder 22 kW ausreichend. Fahrzeuge stehen oft mehrere Stunden am Standort. Dann ist es wirtschaftlich sinnvoller, langsamer und kontrollierter zu laden, statt unnötig hohe Ladeleistung bereitzustellen.

DC-Schnellladung kann sinnvoll sein, wenn Fahrzeuge schnell wieder einsatzbereit sein müssen oder Kunden eine kurze Ladezeit erwarten. Das betrifft zum Beispiel Autohäuser, Tankstellen, Logistikbetriebe, Schnellladehubs oder Standorte mit hoher Besucherfrequenz.

Die Entscheidung hängt vom Nutzungsszenario ab.

AC-Laden eignet sich oft für:

  • Mitarbeitendenparkplätze
  • Firmenflotten über Nacht
  • Bürostandorte
  • Hotels mit Übernachtung
  • Mehrparteienliegenschaften
  • langfristig parkende Fahrzeuge

DC-Laden eignet sich eher für:

  • kurze Standzeiten
  • Kundenladung mit schneller Verfügbarkeit
  • intensive Flottennutzung
  • Logistik oder Zustellung
  • Autohäuser
  • öffentliche oder halböffentliche Ladeangebote

Mehr Leistung bedeutet nicht automatisch mehr Qualität. Eine überdimensionierte Ladeinfrastruktur kann teuer sein, den Netzanschluss belasten und im Alltag trotzdem wenig genutzt werden.

Netzanschluss: Der Punkt, der zu spät geprüft wird

Der Netzanschluss ist einer der wichtigsten Faktoren bei Ladeinfrastruktur.

Ein einzelner Ladepunkt ist meistens gut machbar. Mehrere Ladepunkte verändern die Situation. Wenn viele Fahrzeuge gleichzeitig laden, können hohe Lastspitzen entstehen. Ohne Steuerung kann der vorhandene Netzanschluss schnell an seine Grenzen kommen.

Dann gibt es drei Möglichkeiten:

1. Netzanschluss ausbauen
Das kann technisch sinnvoll sein, aber auch teuer und zeitintensiv werden.

2. Ladeleistung begrenzen
Das reduziert Kosten, kann aber die Nutzererfahrung verschlechtern, wenn es nicht intelligent gesteuert wird.

3. Dynamisches Lastmanagement einsetzen
Die verfügbare Leistung wird automatisch auf die Ladepunkte verteilt. So kann der Standort effizienter genutzt werden.

In vielen Projekten ist dynamisches Lastmanagement der entscheidende Hebel. Es verhindert, dass alle Ladepunkte gleichzeitig mit maximaler Leistung laufen, wenn das gar nicht notwendig ist.

Ein Fahrzeug, das acht Stunden am Standort steht, muss nicht in einer Stunde vollgeladen werden. Intelligente Steuerung ist oft günstiger als unnötig hohe Anschlussleistung.

Warum Lastmanagement unverzichtbar wird

Lastmanagement sorgt dafür, dass die Ladeinfrastruktur innerhalb der verfügbaren Anschlussleistung bleibt.

Ein einfaches Beispiel:

Ein Unternehmen hat zehn Ladepunkte mit je 22 kW. Theoretisch wären das 220 kW Ladeleistung. In der Praxis wird diese Leistung fast nie dauerhaft gebraucht. Wenn alle Ladepunkte ungesteuert gleichzeitig laden, kann das aber zu hohen Spitzen führen.

Mit dynamischem Lastmanagement wird die Ladeleistung verteilt. Fahrzeuge mit langer Standzeit laden langsamer. Fahrzeuge mit höherem Bedarf können priorisiert werden. Gleichzeitig werden Gebäudegrundlast, PV-Produktion und eventuell ein Batteriespeicher berücksichtigt.

Das Ziel ist nicht, möglichst viel Leistung zu installieren.

Das Ziel ist, die vorhandene Leistung intelligent zu nutzen.

Photovoltaik und Ladeinfrastruktur gehören zusammen

Viele Unternehmen haben grosse Dachflächen und Parkplätze. Genau deshalb sollte Ladeinfrastruktur immer gemeinsam mit Photovoltaik gedacht werden.

Eine PV-Anlage produziert tagsüber Strom. Viele Firmenfahrzeuge, Mitarbeitendenautos oder Kundenfahrzeuge stehen ebenfalls tagsüber am Standort. Das passt gut zusammen.

Wenn die Ladeinfrastruktur intelligent gesteuert wird, kann ein Teil des Ladestroms direkt vom Dach kommen. Das reduziert Netzbezug, erhöht den Eigenverbrauch der PV-Anlage und verbessert die Wirtschaftlichkeit des gesamten Standorts.

Ohne gemeinsame Planung entstehen oft typische Probleme:

  • Die PV-Anlage wird zu klein oder falsch dimensioniert.
  • Ladepunkte werden ohne PV-Überschusslogik installiert.
  • Kabelwege müssen später doppelt gebaut werden.
  • Der Netzanschluss wird zu spät geprüft.
  • Speicherpotenzial wird nicht berücksichtigt.
  • Die Abrechnung wird kompliziert.
  • Das Energiemanagement fehlt.

PV und Ladeinfrastruktur sind keine getrennten Projekte. Für Unternehmen sind sie zwei Teile derselben Energieinfrastruktur.

Mehr dazu: Photovoltaik für Unternehmen und Batteriespeicher für Unternehmen

Wann ein Batteriespeicher bei Ladeinfrastruktur sinnvoll ist

Ein Batteriespeicher ist nicht automatisch notwendig. Er kann aber sinnvoll sein, wenn Ladeinfrastruktur hohe Lastspitzen erzeugt oder PV-Strom zeitlich verschoben genutzt werden soll.

Ein Speicher kann helfen, wenn:

  • mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden
  • der Netzanschluss begrenzt ist
  • PV-Überschuss zwischengespeichert werden soll
  • Lastspitzen reduziert werden sollen
  • Ladepunkte auch ausserhalb der PV-Erzeugung genutzt werden
  • eine grössere Flotte geplant ist
  • der Standort langfristig wachsen soll

Wichtig ist die richtige Dimensionierung. Ein Speicher sollte nicht pauschal zur Ladeinfrastruktur addiert werden. Er muss anhand von Lastprofil, PV-Ertrag, Ladeverhalten und Netzanschluss geprüft werden.

Ein kleiner, gut gesteuerter Speicher kann mehr bringen als eine grosse Batterie, die selten sinnvoll arbeitet.

Mehr dazu: Gewerbespeicher prüfen

Abrechnung: Wer bezahlt den Ladestrom?

Bei Unternehmensstandorten wird die Abrechnung schnell relevant.

Wenn nur eigene Firmenfahrzeuge laden, ist die Situation relativ einfach. Sobald Mitarbeitende, Kunden, Gäste, Mieter oder externe Nutzer laden, braucht es ein klares Abrechnungsmodell.

Typische Varianten sind:

  • kostenloses Laden als Mitarbeiterbenefit
  • pauschale interne Verrechnung
  • kWh-genaue Abrechnung
  • Ladekarten oder App-Zugang
  • Nutzergruppen mit unterschiedlichen Tarifen
  • Abrechnung an Mieter oder Gewerbeeinheiten
  • Integration in ein Flottenmanagement
  • öffentlich oder halböffentlich zugängliche Ladepunkte

Die technische Wahl der Ladepunkte sollte zur Abrechnung passen. Nicht jede günstige Wallbox eignet sich für komplexere Nutzerstrukturen.

Gerade bei Hotels, Mehrparteienliegenschaften, Gewerbearealen oder Immobilienverwaltungen sollte die Abrechnung von Anfang an mitgeplant werden.

Ladeinfrastruktur in Mehrparteienliegenschaften und Gewerbearealen

In Mehrparteienliegenschaften und Gewerbearealen ist Ladeinfrastruktur besonders sensibel. Es gibt mehrere Nutzer, unterschiedliche Bedürfnisse und oft eine begrenzte elektrische Infrastruktur.

Hier geht es nicht nur um einzelne Ladepunkte. Es geht um ein skalierbares System.

Wichtige Fragen sind:

  • Wie viele Parkplätze sollen langfristig vorbereitet werden?
  • Wird jede Partei einzeln abgerechnet?
  • Gibt es eine gemeinsame PV-Anlage?
  • Passt ein ZEV-, vZEV- oder LEG-Modell?
  • Wer betreibt die Ladeinfrastruktur?
  • Wie werden Investitionskosten verteilt?
  • Wie wird Lastmanagement organisiert?
  • Was passiert bei Mieterwechsel?

Wenn Photovoltaik, Ladepunkte und lokale Strommodelle zusammenkommen, kann das sehr attraktiv werden. Der Solarstrom wird vor Ort genutzt, Ladepunkte erhöhen den Eigenverbrauch, und Nutzer erhalten eine moderne Infrastruktur.

Mehr dazu: ZEV, vZEV und LEG in der Schweiz

Typische Fehler bei Ladeinfrastruktur-Projekten

Viele Fehler entstehen nicht bei der Installation, sondern in der Planung.

Fehler 1: Nur den heutigen Bedarf betrachten

Zwei Ladepunkte heute können in drei Jahren zu wenig sein. Die Grundinfrastruktur sollte auf Erweiterung vorbereitet werden.

Fehler 2: Netzanschluss zu spät prüfen

Wenn der Netzanschluss erst nach der Produktauswahl geprüft wird, kann das Projekt teuer oder langsam werden.

Fehler 3: Kein Lastmanagement einplanen

Ohne dynamisches Lastmanagement wird oft unnötig viel Anschlussleistung benötigt.

Fehler 4: PV-Anlage getrennt planen

Wer PV und Ladepunkte getrennt plant, verschenkt Eigenverbrauchspotenzial.

Fehler 5: Abrechnung vergessen

Spätere Abrechnungslösungen sind oft komplizierter und teurer als eine saubere Lösung von Anfang an.

Fehler 6: Billige Wallboxen für komplexe Standorte einsetzen

Für einfache private Anwendungen kann das reichen. Für Unternehmen, Nutzergruppen und Skalierung ist es oft die falsche Grundlage.

Fehler 7: Kabelwege nicht für Ausbau vorbereiten

Die teuersten Nachrüstungen entstehen oft nicht durch Ladepunkte selbst, sondern durch Tiefbau, Kabeltrassen und Verteileranpassungen.

Was kostet Ladeinfrastruktur für Unternehmen?

Eine pauschale Zahl wäre unseriös, weil die Kosten stark vom Standort abhängen.

Entscheidend sind:

  • Anzahl Ladepunkte
  • AC- oder DC-Ladeleistung
  • bestehende Elektroverteilung
  • Länge der Kabelwege
  • Wandmontage oder Stelen
  • Tiefbau oder Leitungsführung
  • Netzanschluss
  • Lastmanagement
  • Abrechnungssystem
  • Schutztechnik
  • Kommunikation
  • Integration mit PV und Speicher
  • Zugangskontrolle
  • Monitoring und Wartung

Ein einzelner Ladepunkt kann technisch einfach sein. Ein Ladepark mit mehreren Nutzergruppen ist ein Infrastrukturprojekt.

Deshalb sollte man Ladeinfrastruktur nicht nur nach Preis pro Ladepunkt vergleichen. Viel wichtiger ist die Frage, ob das System langfristig funktioniert und erweitert werden kann.

Welche Daten braucht man für eine gute Planung?

Für eine erste Einschätzung reichen meist wenige Informationen:

  • Adresse des Standorts
  • Anzahl heutiger und zukünftiger Ladepunkte
  • Nutzergruppen: Mitarbeitende, Kunden, Flotte, Mieter oder Gäste
  • vorhandene Parkplätze
  • Elektrohauptverteilung
  • Netzanschlussleistung, falls bekannt
  • Stromverbrauch des Gebäudes
  • bestehende oder geplante PV-Anlage
  • gewünschte Abrechnung
  • Ladezeiten und Fahrzeugtypen
  • Fotos der Elektroverteilung und Parkflächen

Für eine detaillierte Planung sind später Lastgangdaten, Pläne und eine technische Begehung sinnvoll.

Wie SUNTEQ Ladeinfrastruktur plant

SUNTEQ betrachtet Ladeinfrastruktur nicht als isolierte Installation, sondern als Teil des Energiesystems.

Der Ablauf beginnt mit einer Standortanalyse:

1. Bedarf verstehen
Wer lädt, wann wird geladen und wie stark soll der Standort wachsen?

2. Netzanschluss und Elektroverteilung prüfen
Welche Leistung ist verfügbar und welche Erweiterungen sind notwendig?

3. Lastmanagement definieren
Wie wird die Ladeleistung intelligent verteilt?

4. PV und Speicher einbinden
Kann Solarstrom direkt für das Laden genutzt werden? Ist ein Speicher sinnvoll?

5. Abrechnung und Nutzerstruktur klären
Firmenflotte, Mitarbeitende, Kunden, Gäste oder Mieter brauchen unterschiedliche Lösungen.

6. Technisches Konzept erstellen
Ladepunkte, Schutztechnik, Kabelwege, Kommunikation, Stelen, Wandmontage und Monitoring werden abgestimmt.

7. Skalierbare Umsetzung planen
Die erste Ausbaustufe soll funktionieren, ohne spätere Erweiterungen unnötig teuer zu machen.

Das Ziel ist eine Ladeinfrastruktur, die nicht nur heute funktioniert, sondern auch in den nächsten Jahren mitwächst.

Fazit: Gute Ladeinfrastruktur ist Standortplanung

Ladeinfrastruktur für Unternehmen ist mehr als die Installation von Ladestationen.

Sie beeinflusst den Netzanschluss, die Stromkosten, die PV-Wirtschaftlichkeit, die Nutzererfahrung und die Zukunftsfähigkeit des Standorts.

Wer nur den heutigen Bedarf betrachtet, baut oft zu klein oder zu teuer. Wer dagegen Lastmanagement, Photovoltaik, Speicher, Abrechnung und spätere Erweiterung gemeinsam plant, schafft eine robuste Grundlage für Elektromobilität.

Die entscheidende Frage lautet nicht:

“Welche Wallbox sollen wir kaufen?”

Sondern:

“Wie muss unser Standort vorbereitet sein, damit Elektromobilität wirtschaftlich funktioniert?”

Genau dort beginnt ein gutes Ladeinfrastruktur-Projekt.

Kostenlose Ersteinschätzung für Ihre Ladeinfrastruktur

Sie möchten Ladepunkte für Ihr Unternehmen, Ihre Flotte, Ihre Immobilie oder Ihr Areal planen?

SUNTEQ prüft, welche Lösung zu Ihrem Standort passt: AC-Ladestationen, DC-Laden, Lastmanagement, Photovoltaik, Batteriespeicher, Abrechnung und skalierbare Erweiterung.

Senden Sie uns einfach:

  • Adresse des Standorts
  • Anzahl gewünschter Ladepunkte
  • heutige und zukünftige Fahrzeuganzahl
  • Nutzergruppen: Mitarbeitende, Kunden, Gäste, Mieter oder Flotte
  • Informationen zur bestehenden Elektroverteilung
  • Stromrechnung oder Lastgangdaten, falls vorhanden
  • Angaben zu bestehender oder geplanter PV-Anlage

Jetzt Ladeinfrastruktur prüfen lassen: Kontakt aufnehmen

FAQ: Ladeinfrastruktur für Unternehmen in der Schweiz

Welche Ladeleistung braucht ein Unternehmen?

Das hängt vom Nutzungsszenario ab. Für Mitarbeitende, Bürostandorte oder Flotten über Nacht reichen oft AC-Ladepunkte. Für kurze Standzeiten oder intensive Nutzung kann DC-Laden sinnvoll sein.

Braucht Ladeinfrastruktur ein Lastmanagement?

Bei mehreren Ladepunkten ist Lastmanagement fast immer sinnvoll. Es verteilt die verfügbare Leistung intelligent und kann teure Netzanschlusserweiterungen vermeiden oder reduzieren.

Kann Ladeinfrastruktur mit Photovoltaik kombiniert werden?

Ja. Das ist für Unternehmen besonders interessant, weil Fahrzeuge oft tagsüber am Standort stehen, wenn die PV-Anlage Strom produziert.

Ist ein Batteriespeicher für Ladepunkte notwendig?

Nicht immer. Ein Speicher kann sinnvoll sein, wenn der Netzanschluss begrenzt ist, Lastspitzen entstehen oder PV-Überschuss später genutzt werden soll.

Können Mitarbeitende oder Mieter separat abgerechnet werden?

Ja, wenn die Ladeinfrastruktur und das Abrechnungssystem entsprechend geplant werden. Das sollte von Anfang an berücksichtigt werden.

Was ist besser: 11 kW oder 22 kW?

Für viele Unternehmensanwendungen reichen 11 kW aus, weil Fahrzeuge mehrere Stunden stehen. 22 kW kann sinnvoll sein, wenn kürzere Ladezeiten benötigt werden. Entscheidend ist das Ladeverhalten.

Kann Ladeinfrastruktur später erweitert werden?

Ja, wenn die Grundinfrastruktur dafür vorbereitet wird. Deshalb sollten Kabelwege, Verteiler, Lastmanagement und Kommunikation früh auf zukünftige Ausbaustufen ausgelegt werden.

Personalisierte Analyse anfragen

Discover more from SUNTEQ

Subscribe now to keep reading and get access to the full archive.

Continue reading